Inhalt

Verwaltung erhält Hinweise auf „feindliche“ Übernahme des Rathauses

Veröffentlicht am: Fr., 21.02.2025

Als würden die teils hitzigen Diskussionen rund um die anstehende Bundestagswahl nicht ausreichen, mehren sich in der Gemeinde Niederkrüchten Gerüchte über eine geplante Übernahme des Rathauses.

Eine nicht näher bekannte Gruppierung, zu der wohl ausnahmslos Frauen zählen, plane schon länger einen Angriff auf die Verwaltung, so ist zu hören. Wenngleich öffentliche Ankündigungen bisher ausblieben, wird unter anderem in den „Sozialen Medien“ darüber spekuliert, dass der 27. Februar gegen 14:11 Uhr ein möglicher Zeitpunkt für diesen Angriff darstellen könne. Jegliche Vorschriften mit Blick auf das Vermummungsverbot ignorierend soll die noch nicht bestätigte Aktion wohl durch auf den ersten Blick nicht identifizierbare Personen verübt werden. In diesem Zusammenhang sei häufiger von „Weibern“ oder „Möhnen“ die Rede. Mittlerweile haben auch weitere Akteure ihre Absicht erklärt, die Initiatorinnen unterstützen zu wollen. Hier ist von „Karnevalisten“ sowie „Närrinnen und Narren“ die Rede. Persönlich habe sich bisher niemand zu den Planungen bekannt.

Bürgermeister Karl-Heinz Wassong hat daher den SAE (Stab für aussichtslose Eskalationsbemühungen) aktiviert. Als eine erste Sicherheitsmaßnahme werden das Rathaus und der Bürgerservice in Elmpt an besagtem Donnerstag ab 12 Uhr geschlossen. Hierzu der Bürgermeister: „Wir sind in intensiven Vorbereitungen, eine mögliche Übernahme des Rathauses abzuwehren. Der Rathausschlüssel ist an einem sicheren Ort – in meinem Büro. Die Beschäftigten der Verwaltung werden alles daran setzen, das Rathaus gemeinsam mit mir zu verteidigen – was wohl wie so oft nicht gelingen wird. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Anschluss an den Sturm des Rathauses im benachbarten Pfarrheim St. Laurentius gefeiert werden soll. Wir werden sehen. Vorsichtshalber werden wir das Rathaus und den Bürgerservice am Donnerstagnachmittag und auch am Montag, den 3. März nicht öffnen.“