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Nachruf - Die Gemeinde Niederkrüchten trauert um Herrn Karl Heinz Kreder .....

Pressemeldung vom: 08.02.2017

Portraitfoto Karl Heinz Kreder                           

(Foto: Bernd Nienhaus)

Die Gemeinde Niederkrüchten trauert um

Herrn Karl Heinz Kreder,

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Bürgermeister der Gemeinde Niederkrüchten von 1989 bis 1999, der am 02. Februar 2017 im Alter von 86 Jahren verstarb.

Drei Wahlperioden lang, von 1984 bis 1999, war Herr Kreder Mitglied des Rates der Gemeinde Niederkrüchten, stets getragen von einer ausgesprochen breiten Wählerunterstützung. Von 1980 bis 1984 war er zuvor Sachkundiger Bürger des Planungsausschusses. 1989 wurde er zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Niederkrüchten gewählt und 1994 für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Aus Alters- und Gesundheitsgründen zog Herr Kreder sich 1999 aus der Politik zurück. Hauptamtlich unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien und war von 1974 bis 1993 stellvertretender Schuldirektor am Albert-Magnus-Gymnasium in Viersen-Dülken. In der katholischen Kirche war er tief verwurzelt und in zahlreichen Funktionen aktiv.

In Anerkennung und Würdigung seiner zahlreichen Verdienste sowohl für die Allgemeinheit als auch für die Menschen wurde Herrn Kreder im Jahre 2004 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Herr Kreder setzte sich stets mit menschlicher Wärme, großer Tatkraft, umfangreichem Fachwissen und ausgeprägter Beharrlichkeit für das Wohl der Allgemeinheit, der Gemeinde Niederkrüchten und das der einzelnen Menschen ein. Als Bürgermeister und Mensch war er ein immer gern gesehener und herzlich empfangener Gast bei den Vereinen, Verbänden, Institutionen und Ehe- und Geburtstagsjubilaren. Verkehrspolitische Themen, so z.B. die Einführung von Tempo-30-Zonen zur Erlangung einer verbesserten Verkehrssicherheit, lagen ihm besonders am Herzen. Im intensiven und kooperativen Dialog standen er und der Gemeindedirektor stets mit den Verantwortlichen des ehemaligen britischen Militärflughafens, um für alle Beteiligten Problemstellungen bestmöglich zu lösen. Besondere Verdienste erwarb Herr Kreder sich im Rahmen der internationalen Begegnung und Völkerverständigung. Unter seiner Federführung wurde 1996 das Mahnmal im Lüsekamp zum Gedenken an die Ermordeten und Deportierten errichtet.

Mit Herrn Karl-Heinz Kreder verliert die Gemeinde Niederkrüchten einen allseits hochgeschätzten Gesprächspartner und einen besonnenen, warmherzigen Menschen. Für sein Wirken und seine Verdienste gilt ihm unser großer und aufrichtiger Dank. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Helga und seiner Familie.

 

Gemeinde Niederkrüchten

Karl-Heinz Wassong
Bürgermeister